Carina liebt ihre Heimatstadt Erlangen und will hier auch nicht weg. Sie hat mal im Schwarzen Ritter gearbeitet und ist der Meinung, dass man die Kriminalität in Büchenbach nicht unterschätzen sollte.

Was liebst du an Erlangen? Was fehlt dir in Erlangen? Was findest du an Erlangen richtig beschissen? Beim “Erlanger Kaffeeklatsch” treffen wir uns mit dir und sprechen über diese Fragen. Wie du teilnehmen kannst erfährst du am Ende des Artikels.

Dürfen wir vorstellen: Carina

  • lebt mit ihren Kindern und ihrem Mann gerne in Erlangen
  • ist keine Freundin der Erlanger Fahrradfahrer
  • ist der Meinung, dass Erlangen mehr Sozialwohnungen braucht
Carina im Kaffeeklatsch-Gespräch mit Constantin von deinErlangen.de 

Was liebst Du an Erlangen?

Erlangen ist einfach meine Heimatstadt – hier habe ich schon immer gelebt und hier will ich auch bleiben. Vor allem die Atmosphäre zur Bergkirchweih finde ich toll. Was ich auch richtig klasse in Erlangen finde, ist die Bürgersprechstunde von Herrn Janik. Als ich da mal war, wurde mir echt geholfen.

Was magst Du eher weniger an Erlangen?

Auch wenn ich eigentlich gerne in Büchenbach wohne, ist es kein schöner Ort für Kinder, um dort groß zu werden.

Die Kriminalität dort ist echt nicht zu unterschätzen.

Darüber hatte ich damals auch mit Herrn Janik gesprochen, der dann auf die Sicherheitswacht verwies. Die sehe ich aber leider nur tagsüber und fast immer nur im Neubaugebiet – da hilft sie uns relativ wenig.

An der Bamberger Straße in Büchenbach soll jetzt ein Parkplatz platt gemacht werden, damit dort ein Sozialkomplex hingebaut werden kann. Meiner Meinung nach sollte die Stadt erstmal die sozialen Probleme lösen, bevor sie da sowas hinbaut.

Und was nervt dich so richtig an unserer Stadt?

Ich bin als Fußgängerin oft mit dem Kinderwagen unterwegs. Da nerven mich die Fahrradfahrer so richtig, weil die meisten davon sich einfach nicht an die Verkehrsregeln halten. Vor kurzem hat z.B. eine Fahrradfahrerin die Windschutzscheibe meines Mannes “geküsst”, weil sie Kopfhörer im Ohr und das STOP-Schild übersehen hatte. 

Was würdest Du machen, wenn Du eine Woche lang Oberbürgermeister der Stadt Erlangen wärst?

Man muss mehr auf die Leute achten, die finanziell nicht so gut gestellt sind: es müssen mehr bezahlbare Wohnungen gebaut werden, Arbeitnehmer mit wenig Lohn müssen mehr bei den Kita- & Kindergartenplätzen unterstützt werden. Außerdem muss es sich auch lohnen arbeiten zu gehen. Denn was bringt es mir, wenn ich jeden Tag schufte und dann immer noch weniger bekomme als der, der nichts tut und Harz IV bezieht. Abseits davon würde ich noch mehr Polizisten dafür einsetzen, die Fahrradfahrer in Erlangen stärker zu kontrollieren.

Du arbeitest aber eigentlich im schwarzen Ritter, oder?

Leider nicht mehr. Doch wenn ich mich daran zurückerinnere hat es mir hier am besten zur Berchzeit gefallen, weil da so richtig Stimmung ist. Lustig waren dann auch immer die Studenten, die sich aufregten, dass das Bier nur in Plastikbechern ausgeschenkt wird. Was viele aber nicht wussten und auch bis heute nicht wissen: es ist keine Entscheidung des schwarzen Ritters, sondern eine Auflage des Ordnungsamtes.

Eine andere lustige Geschichte habe ich im Zusammenhang mit einem Griechen erlebt. Der hat mir einfach an den Hintern gefasst – darauf hin habe ich ihm eine gescheuert: dafür habe ich von allen Applaus bekommen 😀

Wir sagen Danke für das interessante Interview!


Du? Kaffee? Erlangen? Hier!

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