Wir haben uns zum Semesteranfang mit verschiedenen bekannten Erlangern unterhalten, wie es bei ihnen im Studium war, welche Tipps sie zum Studieren in Erlangen haben und auch dazu, was ein Erlanger Student niemals sagen würde.

Unsere Interviewpartner waren die Bierkönigin a. D. Mia-Malaika Lange, Oberbürgermeister Florian Janik,  Uni-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger und der StartUpper Julien Denis – diesmal die Bierkönigin a. D. Mia-Malaika Lange.

Was macht Erlangen als Studentenstadt aus?

Erlangen ist klein und schnuckelig und besteht gefühlt zu 60% aus Studenten und der Rest…sind wohl Siemensianer (jetzt mal komplett überspitzt!). Aber genau das macht den Charme dieser Stadt aus. Vor allem gefallen mir die vielen kleinen Cafés, bei denen jedes für sich seinen besonderen Reiz hat. Ob man jetzt zum Frühstücken ins Teehaus, einem schnellen Kaffee im Café Bismarck oder zu einem Lern-Brainstorm-Mittagessen ins „Süß und Würzig“ geht – überall wimmelt es von gleichgesinnten. Auch Abends gibt es viel zu erleben, wobei Erlangen weniger von Clubs lebt als von Bars mit super leckeren Cocktails.

Was sollte man in Erlangen in seinem ersten Semester auf jeden Fall gemacht haben?

Ich hatte in diesem Fall einen gemeinen Vorteil: Da ich schon mein Abitur in Erlangen gemacht hatte, gab es für mich nicht den Aha-Effekt im ersten Semester. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch der Erstsemesterparty im E-Werk oder auch die Teilnahme am Laufgelage, weil man da super die ersten Kontakte knüpfen kann. Super empfehlenswert sind auch die Ersti-Rallyes und viele andere Veranstaltungen der FSIs der Studiengänge, denn dabei lernt man gleich die nächsten Referatspartner und die günstigsten Kneipen kennen. Und natürlich ein gutes Kitzmann trinken 🙂

Was ist Deine lustigste Erinnerung an Studium?

Ich hatte im letzten Semester eine Präsentation in meinem Bachelorexamensseminar und hatte mir zu Beginn des Seminars gleich einen Termin am Anfang des Semesters rausgepickt – frei nach dem Motto „Dann habe ich es hinter mir und es ist nicht in der Prüfungszeit“. Blöderweise fiel der Termin des Laufgelages dann auf den Vortag – so auch natürlich die darauffolgende Party im E-Werk. Wie man als Student aber so ist, lässt man sich von der Präsentation (um 8 Uhr) allerdings nicht den Tag versauen und macht bei allem mit. Eine Kommilitonin übernachtete bei mir und hatte am nächsten Morgen ebenfalls das Seminar – und saß klischeehaft mit Sonnenbrille und völlig fertig im Seminarraum.

Was war dein Berufswunsch bzw. -Vorstellung während des Studiums?

Meine Berufsvorstellung kristallisierte sich relativ schnell in Richtung Public Relations und Marketing. Da ich aber selbst immernoch Studentin bin, kann ich nicht direkt sagen ob aus diesem Wunsch später auch mal was wird 🙂

Was würde ein Erlanger Student niemals sagen?

Es tut mir wirklich Leid das sagen zu müssen, aber ein Erlanger Student (also einer, der wie ich auch in Erlangen wohnt) würde folgendes niemals sagen:

„Die Einführung des Semestertickets war eine gute Idee.“

…denn das war es einfach nicht 😛

Welches Café oder welchen Ort kannst Du Studenten zum Lernen empfehlen?

Für leckere Burger kann ich das La Pasion in der Halbmondstraße empfehlen, vor allem Sonntags sind die Burgerangebote dort unschlagbar. Ein Geheimtipp ist das DFI Bistro im Gebäude der Volkshochschule – nicht nur der Kaffee dort ist genial, man hat nachmittags dort komplett seine Ruhe und kann mit dem Barista dort klasse Gespräche führen (Vorsicht: Zur Mittagszeit ist es dort relativ voll). Im Sommer bietet sich der Schlossgarten zum Lernen an der frischen Luft an. Super empfehlenswert ist in der Sommerzeit auch der Entlas Keller, wo es neben einem kühlen Bierchen auch immer leckeres Essen gibt.

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