Wir haben uns mit Coach Marco getroffen und ihn zu seiner Arbeit als Personal Trainer befragt.

Wie kamst Du dazu, Personal Trainer zu werden?

Mit 15 Jahren habe ich mit Kraftsport begonnen. Ich war recht erfolgreich. Als ich 17 war, haben mich dann Freunde und Leute im Fitnesstudio nach Tipps gefragt. So hat das alles angefangen.

Was ist & war Deine Motivation?

Anfangs wollte ich bei den Frauen auffallen und habe es aus ästhetischen Gründen gemacht. Heute stehen die Gesundheit und das Wohlbefinden im Fokus. Das Gefühl gesund zu sein und gesund zu bleiben, ist etwas wundervolles.

Welche Vorteile hat eine Betreuung bei einem PT im Vergleich zu einem Fitnessstudio?

Ein PT ist viel näher und intimer am Klienten als ein Fitnessstudio. Man kann den Trainierenden tiefer betreuen, weil man die Sorgen, Gewohnheiten im Alltag und Abläufe kennenlernt.

Was für Leistungen sind in Deinem Angebot enthalten? Was kann der Kunde erwarten?

Ich mache vor allem Gesundheitscoaching. Durch mein Studium (Fitness & Health Management) kann ich das fachliche Wissen in meine Arbeit einfliessen lassen. Neben meinen Outdoorsportkursen in Kleingruppen biete ich das klassische 1:1 Personaltraining an.

Darüber hinaus besuche ich meine Klienten Zuhause, gehe mit ihnen einkaufen, koche und wenn es sein muss, fungiere ich auch als Wecker und klingel meine Klienten aus dem Bett. (lacht)

Was macht einen guten Personal Trainer aus?

Meiner Meinung nach muss ein Personal Trainer vertrauenswürdig, emphatisch, zuverlässig und herzlich sein. Die Liebe zum Menschen und die Freude daran, anderen zu helfen, ist für einen guten Personal-Trainer selbstverständlich.

Was sollte ein Kunde beachten bei der Zusammenarbeit mit Dir/einem PT?

Der Wohlfühlfaktor bei der Betreuung ist mir super wichtig. Sowohl Trainer als auch Klient sollten herzlich und ehrlich miteinander sprechen können. So kommt es vor, dass aus einem Klienten auch mal ein guter Freund wird.

Wie sieht ein typisches Training bei Dir aus? Hast Du Beispiele?

Typisch gibts nicht: Jedes Training ist anders und individuell. Das klingt nach einer Floskel, ist aber Fakt. Je nach Tagesform, Trainingsstand, Problemen und Wünschen wird jedes Training individuell und oftmals auch spontan geplant. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass man sich nach meinen Trainings eher gut als niedergeschlagen und müde fühlt.

Wie motivierst Du Leute auch an schlechten Tagen?

Manchmal hilft es den Menschen zuzuhören. Mit manchen bearbeitet man die Ursache der schlechten Laune und bei anderen hilft es einfach, an die frische Luft, in die Sonne zu gehen, die Musik laut aufzudrehen und eine Runde zu sporteln.

Was hältst du von Abnehmprogrammen wie Size Zero/Sophia Thiel?

Ich sehe das gespalten, aber prinzipiell gut, weil sie den Menschen gewisse Rahmenbedingungen vorgeben und was viel wichtiger ist: Sie schaffen Bewusstsein für Routine, fürs Planen und für den eigenen Körper.

Liegst auch Du mal faul auf dem Sofa und isst Pizza?

Natürlich! Ich bin Italiener, da gehören Pizza und Pasta dazu. Ebenso wichtig wie das Training sind auch die Ruhephasen. Der Körper braucht auch Zeit, um sich zu erholen. Man kann sich das wie ein Dreieck vorstellen, das nur gemeinsam funktioniert: Bewegung, Ernährung und Ruhe.

Siemens-Chef versus Student – Wie teuer ist Training mit Dir?

Die Gesundheit ist eines der wichtigsten Güter der Menschheit und dementsprechend wertig. Ich, als Coach Marco, befinde mich im Mittelbereich dieser Branche. So leisten sich sowohl Top-Verdiener als auch Studenten meine Betreuung. Abgesehen habe ich keinen Chef im Nacken, der mich peitscht und sagt „Marco du musst noch das Geld von XY eintreiben“. Bei mir zahlt man dann, wann man kann und was man kann. Ich liebe die Gesundheit und die Menschen zu sehr, als dass ich meine Betreuung alleine vom Geld abhängig machen würde.

Hast du schonmal einen Prominenten trainiert?

Top Secret 😉

Was möchtest du den Leuten vermitteln?

Mir ist Transparenz sehr wichtig. In meinen Instagram-Stories (@coachmarco.de) versuche ich euch oft mitzunehmen, damit die Leute sehen, was ich mache.

Ich habe das große Bedürfnis Leuten zu helfen. Ich liebe meinen Job. Für mich gibt es nichts schöneres, als zu sehen, wie ich durch meine Arbeit die Menschen weiterbringe und glücklicher mache.

Ich bin hauptsächlich Trainer aus Liebe zu den Menschen.