Sebastian Holzki, Tobias Dormann, Rosalie Balsliemke und Philipp Schindler, Yannik Bühner und Simeon Prokosch haben beim 99FIRE-FILMS AWARD den Preis für die beste Idee nach Erlangen gebracht. Wir haben mit Martin Spitzlei über den Gewinn und den Award gesprochen.

Martin, was können wir uns unter dem 99fire award vorstellen?

Der 99-Fire-Films-Award ist der weltweit größte Kurzfilmwettbewerb, bei dem dieses Jahr ca. 3.500 Filme eingereicht wurden. Die Teilnehmer erhalten ein Thema und haben dann 99 Stunden Zeit, einen 99-sekündigen Kurzfilm zu produzieren. Die Jury, welche unter andrem aus Mads Mikkelsen, Kai Wiesinger, Bettina Zimmermann, Alexander Böhm (AlexiBexi) und Torsten Koch (Geschäftsführer Constantin Film) bestand, vergibt dann Preise in den Kategorien „Bester Film”, “Beste Kamera”, “Beste Idee”. Zusätzlich hatte man die Möglichkeit den Publikumspreis durch Stimmen bei einem online Voting zu gewinnen. Hierbei haben wir es auch durch die tolle Erlanger Unterstützung auf Platz 11 geschafft. Danke an alle die für uns geklickt haben.

Wie kam es zu deiner Teilnahme?

Mein Interesse für Film & Fotografie wurde schon im frühen Teenager-Alter geweckt. Seitdem produziere ich Musik-, Image-, Festival- und Kurzfilme. 2014 war das Jahr meiner ersten Teilnahme: mit dem Kurzfilm „Scheinbild“ wurden wir schon damals in die Top 99 gewählt.  2016 bildete sich ein neues Team, bestehend aus Sebastian Holzki, Tobias Dormann, Rosalie Balsliemke und Philipp Schindler. Dieses Jahr kamen dann noch Yannik Bühner und Simeon Prokosch dazu.

Welche Vorgaben gab es an den Film?

Die Themenvorgabe dieses Jahr: Da gibt’s doch was…

Die Zusatzaufgabe : Zwillinge – Eine Person oder ein Gegenstand muss gedoppelt, gespiegelt, als Kopie oder gleichzeitig im Film auftauchen.

Wie war es dann, zu hören, dass dein Team und du gewinnen?

Ich selber habe schon eine Woche vor der Preisverleihung durch einen Anruf von den 99FFA Leuten erfahren das wir in der Kategorie „Beste Idee“ nominiert sind. Das war für unser Team und mich schon eine ausreichende Auszeichnung. Mit einem Award hatten wir trotzdem nicht gerechnet. Der Moment als dann im Berliner Admiralpalast bei der Preisverleihung unser Film aufgerufen wurde war unglaublich überraschend und atemberaubend. Dementsprechend wüst und ungeplant war dann auch meine Danksagung in der ich ein Teammitglied vergaß. Sorry, Sebastian Holzki.

Welche Pläne habt ihr jetzt für die Zukunft?

Es sind einige Projekte in Planung welche wir unter anderem mit dem Preisgeld von 999€ finanzieren werden.

Mehr Infos zu Martin Spitzlei und zu Tobias Dormann

Weitere Informationen zum Wettbewerb, zum Film und zum Film von 2016.