@wolffch – das Interview

Erzähl uns bisschen was über Dich…

Ich bin Berater in einer Social Media Agentur (User Centered Strategy GmbH) in Nürnberg, bin in Erlangen geboren und lebe sehr gerne hier. Neben meinem Studium und meiner Promotion in der Politikwissenschaft habe ich das Erlanger Kneipenkochbuch herausgegeben, den Blog www.fokus-nahost.de gegründet und die erste Instagram-Ausstellung #erlangenshots initiiert. Ich setze gerne Ideen um und kommuniziere gerne, würde ich sagen.

Wie bist Du zum Fotografieren gekommen? Und was fotografierst Du am liebsten?

Ich würde mich ja nicht ernsthaft als Fotograf bezeichnen. Ich mache Fotos von Orten oder Situationen, die mir gefallen und poste die in meinen Profilen. Immer wieder gelingt mir dabei ein Bild, das auch anderen gefällt. Spannend finde ich, dass es auf Grund des digitalen Wandels so einfach geworden ist, schöne Momente festzuhalten, mit Freunden zu teilen und Meinungen auszutauschen. Soziale Netzwerke – und zwar egal welche – sind ja nicht mehr rein für “die jungen Leute”, sondern für alle. Die Bedienung ist fast immer intuitiv und sie machen soziale Interaktion einfach um ein digitales Moment reicher.

Am liebsten fotografiere ich spontane Momente. So ein bisschen wie das früher mit der Lomo-Fotografie war. Moment sehen, Handykamera zücken und das Foto machen. Dann mal schauen wie das Foto ist und ob es ein Filter noch “retten” kann 😉

Was hat Dich dazu verleitet, Deine Bilder auf Instagram hochzuladen?

Ich habe eine Grundneugierde auf neue Möglichkeiten sozialer Netzwerke. Instagram ist rein Bild- und Community getrieben und bietet eine wunderbare Plattform, sich über die großartigen Suchfunktionen Inspirationen und spannende Bilder von den unterschiedlichsten Orten anzuschauen, die man ohne das Internet so einfach nicht gesehen hätte.

Ist es sehr aufwendig, Deinen Account zu pflegen? Und wie schwer war der Weg zu Deinen ersten 100 Followern?

Es geht ja grundsätzlich erstmal darum Spaß an Bildern zu haben und mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Instagram bietet über die Bildsprache einen ganz eigenen auch intuitiv begreifbaren Weg. Kommunikation ist ja mehr als das Benutzen von Sprache. Die ersten 100 Follower sind durch bereits vorhandene Vernetzungen in anderen Netzwerken entstanden. Der Rest entwickelt sich einfach. Es ist nicht aufwändig einen Privataccount zu pflegen. Bei Unternehmen und Institutionen schaut das ganz anders aus.

In welchen sozialen Netzwerken – neben Instagram – sollte man Dir noch folgen?

Klar, Facebook ist ein Klassiker. Snapchat ist etwas weird, aber unheimlich spannend. Besonders gerne mag ich allerdings Medium.com. Eine ziemlich klar gebaute und gut strukturierte App fürs Bloggen. Da kann man mir – wie in anderen Netzwerken (ich mag ja tumblr gerne) – sehr gerne folgen: https://medium.com/@wolffch

Fotografierst Du mit deinem Handy oder mit einer Kamera?

Ich nutze ausschließlich meine Handykamera.

Nach welchen Kriterien suchst Du Deine Bilder aus, die Du veröffentlichst?

Das ist so eine Gefühlssache. Wenn ich finde, dass das Bild passt und ich es einer größeren Öffentlichkeit anbieten will, dann tue ich das. Eine tiefangelegte Philosophie steht da nicht dahinter. Instagram lebt ja – neben den wirklich beeindruckenden Fotos der Profis – auch vom spontanen Foto und vom sehr persönlichen Eindruck.

Hast Du Lieblingsplätze in Erlangen zum Fotografieren?

Ich mag den Lorlebergplatz sehr gerne.

Und wie siehts mit Lieblingsaccounts auf Instagram aus?

Klar: Die Igerserlangen. Ich habe die gegründet und inzwischen sind wir ein richtig gutes Team, dass im wöchentlichen Turnus abwechselnd die schönsten Bilder aus Erlangen mit dem Hashtag #igerserlangen repostet.

Die Stabi Erlangen macht tolle Bilder und Stories.

Der Fisch im Glas ist auch immer sehenswert.

Es gibt ehrlich gesagt so viele. Einfach mal bei den Igerserlangen reinschauen und dann über die Accounts weitertreiben lassen.

Was würdest Du jemandem empfehlen, der neu mit dem Fotografieren oder neu auf Instagram anfängt?

Einfach anfangen, ausprobieren und nicht zu viel Nachdenken. Einfach mal fotografieren. Es gibt so viele schöne Situationen, Orte und Momente in Erlangen, die aus so vielen Perspektiven die interessanten und spannenden Seiten Erlangens zeigen. Die warten nur darauf fotografiert zu werden.

@wolffch:

“Erlangen ist mehr als die hugenottische Ecke und das sieht man sehr schön auf Instagram. Die Szene in Erlangen wächst und das zu sehen macht Spaß.”

wolffch’s Instagram-Bilder