Die Erlangerin Marija Filipanský hat durch Sport 20kg abgenommen. Beim Essen möchte Sie sich nicht allzu sehr einschränken.

Mit regelmäßigen Fitnesstraining im Lady’s First in Erlangen hält sie nun ihr Gewicht von 70kg konstant, steckt sich immer wieder neue Ziele und hat vor Allem eines: Spaß & Freude am Training!

Wie viel hast du in welchem Zeitraum abgenommen?

In den vergangenen Jahren habe ich in einem schleichenden Prozess immer mehr und mehr Gewicht auf die Waage gebracht. Je mehr ich zunahm, desto mehr hat es mich gestört, bis ich mir letztes Jahr Anfang Februar dachte: „Du musst jetzt was machen!“ Also habe ich mich im Fitnessstudio angemeldet und gehe seitdem regelmäßig dorthin. Mein Ausgangsgewicht waren 93 Kilo und mittlerweile schwankt es immer so um die 70 Kilo. Das sind also über 20 Kilo in jetzt fast exakt einem Jahr.

Wie hast du das geschafft?

Seit dem Februar letztes Jahr gehe ich drei mal die Woche ins Lady’s First Fitnessstudio hier in Erlangen. Dort mache ich zu 90% Muskeltraining, um Muskeln aufzubauen, die schlussendlich für die Fettverbrennung zuständig sind – um dabei den Überblick über die Übungen zu behalten, erarbeiten meine Trainer mir regelmäßig-wechselnde 12-Wochenpläne, die immer wieder auf meinen Fortschritt angepasst werden.

Da das Fitnessstudio auf dem Weg zwischen Arbeit und Zuhause liegt, fällt es mir nicht schwer, ohne Ausreden das regelmäßige Training durchzuziehen. Sobald es wieder wärmer draußen ist, werde ich diesen Weg wieder mit dem Fahrrad zurücklegen, so kommt dann automatisch eine Einheit Ausdauer dazu.

Hast du auch deine Ernährung umgestellt?

Nein, nicht wirklich. Ich bin jemand, der es liebt, gut zu essen und lasse mir ungern etwas verbieten. Wenn ich Lust auf eine Pizza habe, dann esse ich sie! Allerdings habe ich gemerkt, dass ich mir durch den regelmäßigen Sport sehr viel mehr erlauben kann als früher. Nur Süßkram wie Snickers und co habe ich bei mir daheim mittlerweile durch Proteinrigel ersetzt.

Hattest du zuvor schon mal etwas anderes gemacht?

Vor zehn Jahren war ich bereits einmal in einem Fitnessstudio angemeldet und habe das auch wirklich drei Jahre lang durchgezogen, aber irgendwann kamen dann die Ausreden, nicht ins Training gehen zu müssen. Letztendlich bin ich dann immer seltener hingegangen, bis ich es ganz aufgegeben habe. Diesmal ist das aber nicht so, weil ich durch die stetige Betreuung im Lady’s First gar nicht erst in Versuchung komme, nicht weiterzumachen.

Woher nimmst du die Motivation für das regelmäßige Training?

Aus dem Spaß und dem Ehrgeiz. Mit dem Fitnesstraining habe ich etwas gefunden, was mir wirklich Freude bereitet und wenn ich mal meinen wöchentlichen Rhythmus nicht einhalten kann, merke ich schon, dass mir was gefehlt. Außerdem ist das Training im Studio eine gute Art, sich immer wieder zu fordern indem man stetig seine Gewichte steigert. Das regt meinen Ehrgeiz an, immer mehr zu schaffen.

Gibt es DEN einen Abnehmweg?

Nein, das nicht. Allerdings gehört Sport meiner Meinung nach auf jeden Fall zu einer erfolgreichen Abnahme, aber es gibt ja tausend verschiedene Arten, Sport zu treiben. Ich zum Beispiel bin kein Freund von Ausdauertraining und fühle mich beim Muskeltraining sehr wohl – für jemand anderen kann etwas anderes genau das Richtige sein. Seitdem ich was gefunden habe, was mir wirklich gefällt, trainiere ich nicht mehr bloß zum Abnehmen, sondern weil es mir einfach Spaß macht! Daher mein Rat, Verschiedenes auszuprobieren, um die geeignete Sportart für sich selbst zu finden.

Wie hat sich das Abnehmen auf dich ausgewirkt?

Ich finde schon, dass ich offener durch die Welt gehe als vorher. Zwar war ich schon immer selbstbewusst, aber durch die Abnahme habe ein besseres Lebensgefühl bekommen. Auch beispielsweise Klamotten einkaufen macht mir wieder richtig Spaß, weil ich wieder Kleidung trage, in der ich mich nicht mehr verstecken will. Das trägt natürlich auch zu einem selbstbewussteren Auftreten bei.

Wie gehst du mit Rückschlägen um?

Bei mir gab es um Weihnachten herum eine solche Phase, hinzu kam eine Grippe, die mich davon abgehalten hat, ins Studio zu gehen. Aber statt groß darüber nachzudenken bin ich einfach wieder zu Training gegangen, nachdem es mir besser ging. Meist bringen zu viele Gedanken eher einen negativen Effekt – lieber einfach machen.

Was würdest du anderen, die auch damit anfangen wollen, raten?

Immer am Ball bleiben und sich nicht entmutigen lassen! Hätte ich mich damals entmutigen lassen, hätte sich nie ein so großer Erfolg eingestellt. Nach dem ersten halben Jahr waren vielleicht maximal acht Kilo herunten und erst Ende August, Anfang September habe ich in kurzer Zeit nochmal 10 Kilo oder mehr abgenommen. Der Muskel muss natürlich zuerst aufgebaut werden, bevor er beginnen kann, Fett zu verbrennen. Ich gehe mal davon aus, dass das der Grund ist, warum sich zu Beginn noch nicht so viel getan hat. Die individuelle Betreuung durch die Trainerinnen hat geholfen motiviert zu bleiben und somit hat’s mit dem Abnehmen dann auch durch das kontinuierliche Training geklappt – man darf also nicht vorzeitig aufgeben nur weil man denkt, es hätte keinen Sinn.

Vielen Dank für das Interview und die offenen Worte rund ums Abnehmen!